Ankunft in Deutschland

Das Land Hessen ist zuständig für die Unterbringung der Flüchtlinge. Wie viele Flüchtlinge nach Hessen kommen, legt der sogenannte Königssteiner Schlüssel fest. Der besagt, dass das Land Hessen 7,32 Prozent der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge aufnehmen muss.

 

Situation im Werra-Meißner-Kreis:

  • In Eschwege gibt es eine Notunterkunft. Die bieten Platz für insgesamt 1.000 Flüchtlinge. Das Land Hessen hat der Kreisverwaltung den Auftrag erteilt, die Flüchtlinge in den Notunterkünften unterzubringen. Die Einrichtungen werden vom Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes betrieben. 

  • Zusätzlich gibt es Gemeinschaftsunterkünfte in Eschwege, Witzenhausen, Bad Sooden-Allendorf, Hessisch Lichtenau, etc.

     

Die Flüchtlinge in den Notunterkünften und in den Gemeinschaftsunterkünften werden von der Arbeiterwohlfahrt Werra-Meißner betreut. Weitere Informationen über die Situation im Werra-Meissner-Kreis finden Sie auch auf der Homepage www.integration-wmk.de. 

 

http://www.integration-wmk.deIn Bad Sooden-Allendorf gibt es drei Gemeinschaftsunterkünfte. Zwei in Sooden und eine in Allendorf. Hier leben insgesamt ca. 70 Flüchtlinge, Einzelpersonen und Familien. Sie kommen aus Eritrea, Syrien, dem Irak, aus Afghanistan. Einige Flüchtlinge und auch Flüchtlingsfamilien leben bereits in Wohnungen. Dort werden sie von ehrenamtlichen sog. „Paten“ begleitet und unterstützt. Auf den nachfolgenden Seiten erhalten Sie Informationen über die Bemühungen in Bad Sooden-Allendorf.