Northern Lights
Nordische Winterklänge für Trompete und Orgel
Meisterwerke von Grieg, Sibelius, Filmmusik und Anderes
Auf einen Blick:
Wann: Sonntag, den 15. Februar 2026 um 16:00 Uhr
Wo: St. Crucis Kirche Bad Sooden-Allendorf
Wer: Daniel Schmahl und Matthias Zeller
Was: „Northern Lights“ – Nordische Winterklänge für Trompete & Orgel
Tickets: Zu € 15,- an der Abendkasse ab 15:00 Uhr;
Kinder bis einschließlich 10 Jahren haben freien Eintritt!
Northern Lights – Nordische Winterklänge für Trompete & Orgel
Magischer Norden im Winterkleid!
Schneebedeckte Weiten, kristallklare Luft, tanzende Polarlichter am Nachthimmel – Stille und Licht zugleich. Die Musik skandinavischer Komponisten spiegelt diese geheimnisvolle Balance von Kälte und Wärme, Dunkel und Leuchten wider.
Trompeter Daniel Schmahl entfaltet auf Trompete und Flügelhorn den silbrigen Glanz des nordischen Winters und lässt in poetischen Melodien das Licht des Nordens aufscheinen. Matthias Zeller an der Orgel – bekannt für seine atmosphärischen Improvisationen – schafft Klanglandschaften, die zwischen kristallener Klarheit und wohliger Tiefe schweben.
Von Edvard Grieg bis Ola Gjeilo spannt sich ein weiter musikalischer Bogen – von zarter Melancholie bis zu schimmernder Hoffnung.
Ein Konzert wie ein leuchtender Atemzug des Winters – still, berührend, magisch.
Die Akteure:
Daniel Schmahl - Trompete & Flügelhorn
Der aus einer Musikerfamilie stammende Trompeter ist der jüngste Sohn eines der bedeutendsten deutschen Sologeiger der Nachkriegszeit - Gustav Schmahl. Sein Vater entfachte in ihm schon in seiner frühen Kindheit das Feuer für die Musik und so spielte er Geige, Fagott, Klavier und nahm Gesangsunterricht. Mit 16 Jahren entdeckte er bei einem Konzert von Ludwig Güttler seine Leidenschaft für die Trompete und studierte daraufhin in Berlin und Weimar. Zugleich absolvierte Daniel Schmahl Meisterkurse unter anderem bei Prof. Malte Burba, Ludwig Güttler, Håkan Hardenberger sowie dem Ensemble „German Brass“. 1999 gab er sein Debüt als Solist mit der Neubrandenburger Philharmonie. In nur wenigen Jahren ist es ihm gelungen, sich national und international auf den bedeutendsten Musikfestivals und Konzertpodien zu etablieren.
Daniel Schmahl genießt einen herausragenden Ruf als einer der gefragtesten Trompeter seiner Generation und leidenschaftlicher Interpret eines breitgefächerten Repertoires von der Barockzeit bis zur Gegenwart. Als Solist und Kammermusiker führten ihn zahlreiche Konzerte in die Konzertsäle bedeutender Orchester darunter die Berliner Philharmonie und die Philharmonie St. Petersburg, das Konzerthaus Berlin, den Bachfestivals in Leipzig, Arnstadt, Würzburg, Chișinău und dem Musikfest Stuttgart sowie Bachs heiliger Halle, der Thomaskirche Leipzig. 2014 ging einer seiner Kindheitsträume in Erfüllung: Auf Einladung des Leipziger Bachfestivals spielte er zusammen mit seinem Ensemble das Open Air-Konzert auf dem Leipziger Marktplatz vor 3500 begeisterten Zuhörern!
2006 veröffentlichte er seine Debüt-CD „back to bach“ – mit Kompositionen von Klassik und Romantik bis zum Tango von Astor Piazzolla und Jazz von Miles Davis sowie Kenny Dorham. 2012 folgte dann beim Label „Querstand“ sein zweites Album „Chattin` with Bach“ (Platz 3 der Hooolp Klassik Charts). Daniel Schmahl gilt als einer der Grenzgänger zwischen Alter Musik, früher Moderne und dem Jazz, der nach ungewöhnlichen Interpretationsmöglichkeiten sucht und musikalisch neue Wege beschreitet. Seit 2023 leitet Daniel Schmahl die Musikschule der Volkshochschule Reutlingen, eine Aufgabe, die er neben seiner Konzerttätigkeit mit Leidenschaft und Engagement erfüllt. Damit fördert er die musikalische Bildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Region – und sorgt dafür, dass Musik für alle lebendig und zugänglich bleibt.
(daniel-schmahl.de)
„...Daniel Schmahl erwies sich von Anfang an absolut auf der Höhe der Zeit, formte einen wunderbar ausgewogenen, schlanken Ton, musizierte sehr beweglich, technisch brilliant. Bei der Air aus der der 3. Orchestersuite von Johann Sebastian Bach holte Daniel Schmahl selbstredend volle Punktzahl, denn mit diesem musikalischen Vollblut ging die warme Wintersonne im Saal auf, so rund, so weich, so strahlend der Ton...“ (Freie Presse Chemnitz)
„...fetzig, südamerikanisch angehaucht und manchmal von einer beinah quälenden Rasanz, als ob Seelen durchs Fegefeuer hasten – gemeistert aber mit einer Wahnsinnsmusikalität!“ (Rheinische Post)
Matthias Zeller - Orgel
Der aus dem vogtländischem Musikwinkel stammende Multiinstrumentalist beschäftigte sich schon früh mit den Klangmöglichkeiten der Orgel und der Improvisation auf ihr. Im Studium an der ehrwürdigen Leipziger Musikhochschule kamen wertvolle Anregungen durch Kompositionsunterricht, Jazzimprovisation und außereuropäischer Musik hinzu durch Lehrer wie Siegfried Thiele, Steffen Schleiermacher und z.B. Kurse bei Kamalesh Maitra. Diese musikalische Bandbreite führte zu Kompositionsaufträgen für die Halleschen Musiktage, das Bachfest Leipzig, das Ensemble Amarcord, das Fulldomfestival Jena oder auch Bühnenmusiken am Neuen Theater in Halle.
Auf der Orgel waren es Lehrer wie Hans Haselböck, Wolfgang Seiffen und Henri Houbart, die das Gespür für Form und Expressivität förderten. Bei Wettbewerben gelang es ihm mehrmals als Finalist zu bestehen, z.B. beim Improvisationswettbewerb Weimar und bei „Jazz and Churchorgan“ in Hannover unter Vorsitz von Barbara Dennerlein.
Seine Stummfilmimprovisationen an der Orgel sind legendär (u.a. an der einzigen am Originalstandort erhaltenen Stummfilmorgel im Berliner „Babylon“-Kino) und als Orgel-Highlight darf die Eröffnung des „Thüringer Orgelsommers“ 2012 in der Bachkirche Arnstadt bezeichnet werden, wofür er ein Konzert für 2 Orgeln und Percussion (unter seiner Mitwirkung) schrieb, was vom MDR aufgezeichnet und gesendet wurde.
„Es war ein Spiel in äusserster Konzentration, das keine Durststrecken kannte, ein Feuerwerk von funkelnder Leuchtkraft.“ Barbara Kaiser, Uelzen (Magazin Barftgaanz)






