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Museen in Bad Sooden-Allendorf

Ein Besuch im Museum gehört zu einem Kurzurlaub wie Eis essen und durch den Kurpark schlendern. In Bad Sooden-Allendorf empfehlen wir Ihnen besonders das Salzmuseum im Söder Tor und das Grenzmuseum im benachbarten Asbach zu besuchen um mehr über unsere Stadt zu erfahren. Am schönsten ist es, beide Museen mit einer Radtour zu verknüpfen!

Salzmuseum im Söder Tor

Sole und Salz bestimmen seit Jahrhunderten die Geschichte von Bad Sooden-Allendorf.

Salz war einst rar, teuer und die Gewinnung aufwändig, es war unverzichtbar um Speisen zu würzen und zu konservieren. Heute kommen die gesundheitlichen, positiven Auswirkungen der Sole den Atemwegen, Muskeln und Gelenken zugute.

Beim Besuch des Museums finden Sie Informationen zur Salzquelle, zu Salzgewinnung in früheren Zeiten und den Transport des "weißen Goldes" auf den alten Salzstraßen. Besonderes Stück der Ausstellung ist die kostbare Abschrift der „Salzbibel“ von Johannes Rhenanus aus dem 17. Jahrhundert. Im Außenbereich und über die Stadt verteilt können Sie weitere große Geräte des ehemaligen Salzwerks bestaunen. Beim Besuch des Gradierwerks tun Sie gleichzeitig Ihrer Gesundheit etwas Gutes.

Das Söder Tor war übrigens einst der Zugang zur Saline von Bad Sooden-Allendorf und kontrollierte Kommen und Gehen am Salzwerk um Schmuggel des kostbaren Salzes zu unterbinden.


Kontakt
Im Söder Tor, 37242 Bad Sooden-Allendorf
Herr Friederich (Vors. Heimatkundeverein), Tel. (05652) 2556
Tourist Information Bad Sooden-Allendorf, Tel. (05652) 95870, touristinfo@bad-sooden-allendorf.de

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Grenzmuseum Schifflersgrund

Nur wenige Kilometer von Bad Sooden-Allendorf entfernt verlief bis 1989 die innerdeutsche Grenze und trennte über 40 Jahre lang Hessen von den Nachbarn in Thüringen.

Das Grenzmuseum ist gleichzeitig Gedenkstätte, Denkmal und Lernort, um an diesen Teil der Geschichte der Region und des ganzen Landes zu erinnern. 

Es wurden Teile des Grenzzauns erhalten und ein Beobachtungsturm, dazu kommen Hubschrauber und andere Fahrzeuge. Ein großer Teil der Ausstellung widmet sich erfolgreichen und gescheiterten Fluchtversuchen von DDR-Bürgern und ihren Schicksalen. An die Opfer wird mit geschnitzten Kunstwerken erinnert. 

Im Grenzmuseum finden häufig Vorträge, Lesungen und Gedenkveranstaltungen statt. Die Menschen, die an der Grenze lebten, profitieren besonders von der Öffnung der Grenze und auch für Besucher besteht so die Möglichkeit für Wanderungen, Radtouren und Tagesausflüge nach Thüringen.

 

Kontakt
Platz der Wiedervereinigung 1, 37318 Asbach / Sickenberg
Tel. (036087) 98409
Fax (03608) 984147
info@grenzmuseum.de
www.grenzmuseum.de

Öffnungszeiten
täglich 10:00 - 17:00 Uhr
Führungen nach Absprache
Kurkarteninhaber bekommen 10% Rabatt auf den Eintrittspreis.

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Luditzer Heimatmuseum

An die Vertriebenen des 2. Weltkriegs erinnert das Luditzer Heimatmuseum am Brunnenplatz, das der böhmischen Kreisstadt Luditz gewidmet ist. Hier sind schriftliche Archivalien, Fotografien, eine Egerländer Bauernstube, Trachten, Porzellan und weitere Gegenstände ausgestellt, die an die ehemalige Heimat der nach dem Zweiten Weltkrieg Vertriebenen erinnern. 

Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Führungen erhalten Sie unter der Rufnummer 05652/95870.

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Kirch- und Bibelgarten St. Crucis

Kirchen besuchen können Sie bei jeder Städtereise, aber ein Kirch- und Bibelgarten ist doch etwas Besonderes.

Die Bibel erwähnt etwa 120 Pflanzen, von diesen sind solche Bäume, Büsche, Blumen und Gewürze angebaut worden, die im nordhessischen Klima gedeihen. Ölbaum, Feige, Passionsblume und viele mehr sind mit Namen und entsprechenden Bibelstellen gekennzeichnet. 

Der Garten ist ein Ort der Ruhe und Entspannung und Sie sollten ihn bei Ihrem Stadtrundgang durch Bad Sooden-Allendorf auf jeden Fall besuchen.

 

Kontakt
St. Crucis-Kirche, Kirchplatz 3, 37242 Bad Sooden-Allendorf
Pfarramt St.Crucis, Gemeindebüro, Tel. (05652) 92198
Pfarrer Schanze, Tel. (05652) 2389
www.kirch-bibelgarten.de

Öffnungszeiten
Täglich (außer bei Schnee und Eisglätte)
Führungen nach Anmeldung
Eintritt frei!

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Stockmachermuseum

Lindewerra ist als das "Stockmacherdorf Deutschlands" weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden, weil hier der Stockmacher Wilhelm Ludwig Wagner bereits 1836 mit der Herstellung von Geh-Hilfen aus einheimischen Eichenschößlingen begann.

Um die Entwicklung des einmaligen Stockmacherhandwerks zu dokumentieren und die zur Anfertigung des traditionellen "Gehstockes" erforderlichen Arbeitsschritte zu zeigen, wurde 1980 in einer ehemaligen Werkstatt ein kleines Stockmachermuseum eingerichtet, das schrittweise erweitert wurde. Im "Backhaus" und in der "Arbeitsstube" können sich die Besucher unter dem Motto der vielseitig interpretierbaren Volksweisheit "Es ist der Stock, der manchem fehlt!" über die interessante Handwerksgeschichte und die Arbeitsgänge bei der Herstellung der Wander,- Spazier-, Kranken- und Jagdstöcke informieren.

Dokumenten und Bilder, Arbeitsgeräte, historische und neue Stöcke vermitteln dem Besucher ein anschauliches Bild über Geschichte und Arbeitsweisen des noch heute blühenden Handwerkszweiges.

Die Mitglieder des Heimatvereins des Stockmacherdorfes Lindewerra betreuen mit großem Engagement das Museum.

 

Öffnungszeiten
1. April bis 31. Oktober: Sonntag von 13.30 bis 17.00 Uhr
Ganzjährig ist auch außerhalb dieser Zeit ein Besuch nach Voranmeldung möglich.

Kontakt
Tel. (036087) 98300 oder 98310
Fax (039087) 98301
heimatverein@lindewerra.de

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